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Stefan Gerlach
Orthofener Strasse 10b
85259 Wiedenzhausen
eMail: stefan@stefangerlach-photography.de
Tel: +49-151-156 161 28

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Quellen: eRecht24 DisclaimerFacebook DatenschutzerklärungGoogle Analytics Datenschutzerklärung

 

AGB Hochzeitsfotografie

I. Allgemeines
1. Der Auftragnehmer erbringt Leistungen im Bereich Fotografie. Der Auftragnehmer erbringt alle Lieferungen und Leistungen ausschließlich auf der Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese sind Bestandteil der jeweils mit dem Kunden abgeschlossenen Verträge für Dienstleistungen.

2. Etwaige Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil.

3. Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass Bilder stets dem künstlerischen Gestaltungsspielraum des Auftragnehmers unterliegen. Reklamationen und / oder Mängelrügen hinsichtlich des vom Auftragnehmer ausgeübten künstlerischen Gestaltungsspielraums, des Aufnahmeortes und der verwendeten optischen und technischen Mittel der Fotografie sind ausgeschlossen.
Motivgestaltung kann nur dann Gegenstand von Mängelrügen sein, wenn ein detailliertes Briefing oder Layout in schriftlicher Form vorhanden war, ist dies nicht der Fall, ist der Auftragnehmer in der Motivgestaltung frei.

Nachträgliche Änderungswünsche des Auftraggebers bedürfen einer gesonderten Vereinbarung und Beauftragung und sind gesondert zu vergüten.

4. Es kann nicht garantiert werden, dass alle bei einer Feier anwesenden Personen fotografiert werden. Der Auftragnehmer ist aber stets bemüht dies zu erreichen, falls dies von Auftraggeber gewünscht ist.

Der Auftragnehmer wird sein Bestes geben, alle Grundelemente der Trauung, des Empfangs, der Hochzeitsfeier und möglichst umfangreich Paar- und Gruppenfotos zu fotografieren. Dies kann jedoch nicht als Garantie gelten, dass spezifische Bilder oder Szenen aufgenommen werden.

5. Während des Paar- und Gruppenfotoshootings sollten Gäste des Auftraggebers möglichst nicht gleichzeitig fotografieren. Die fotografierten Personen werden dadurch abgelenkt und der Auftragnehmer kann keine schönen Paar- und Gruppenfotos machen.

Der Auftragnehmer gibt den Gästen des Auftraggebers die Möglichkeit, selbst Fotos zu machen, wenn er mit seinen Aufnahmen fertig ist.

6. Der Auftragnehmer wählt die Bilder aus, die dem Auftraggeber zur Abnahme vorgelegt werden.

7. Dem Auftragnehmer und seinen Erfüllungsgehilfen sind angemessene Pausen inkl. angemessener Verpflegung zu gewähren.

8. Der Auftragnehmer verpflichtet sich nicht zur dauerhaften Archivierung des Bildmaterials, sofern nicht ausdrücklich abweichende Regelungen schriftlich vereinbart werden. Originaldateien, wie RAW-Dateien, verbleiben beim Auftragnehmer. Eine Herausgabe an den Auftraggeber erfolgt nur bei gesonderter schriftlicher Vereinbarung, in der Regel gegen zusätzliche Vergütung.

II. Urheberrechte, Nutzungsrechte, Eigenwerbung

1. Dem Auftragnehmer steht das Urheberrecht an den Bildern nach Maßgabe des gesetzlichen Urheberrechts zu.

2. Der Auftraggeber/das Brautpaar erwirbt an den Bildern nur Nutzungsrechte für den nichtkommerziellen Gebrauch. Das Recht der Vervielfältigung und der Weitergabe an Dritte wird für nichtkommerzielle Zwecke eingeräumt. Eine kommerzielle Nutzung, auch durch Dritte/andere Gäste der Veranstaltung/Hochzeit, ist nicht gestattet und erfordert in jedem Fall eine schriftliche Zustimmung des Auftragnehmers/Fotografs.
Eigentumsrechte werden nicht übertragen. Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung des Honorars an den Auftraggeber über.

3. Der Auftragnehmer/Fotograf kann die Bilder des Auftraggebers/Brautpaars und ggf. weiterer Personen / Szenen im Rahmen seiner Eigenwerbung und publizistisch zur Illustration verwenden (z.B. für Ausstellungen, Messen, Homepage, Blog, Fachmagazine für Fotografie oder Hochzeiten, Wettbewerbe etc.).

III. Honorare

1. Das Honorar für den Auftrag entspricht der unter Gesamtbetrag im Vertrag aufgeführten Summe.

Sollte vertraglich keine andere Vereinbarung getroffen werden, gelten die folgenden Zahlungsmodalitäten als vereinbart:

Mit der Unterzeichnung des Vertrages wird eine Teilzahlung i.H. v. 50% des Gesamtbetrags bis spätestens 30 Tage vor Auftragsdatum in bar oder per Überweisung fällig.

Das vereinbarte Rest-Honorar des Auftragnehmers ist mit Übergabe der Bilder fällig und sofort zahlbar.

Der Auftraggeber erklärt sich damit einverstanden, Rechnungen ggfs. auch per E-Mail zu erhalten, in diesem Fall entfällt der Postversand.

2. Nach einer Mahnung kommt der Auftraggeber in Verzug. Nach Eintritt des Verzugs ist das Honorar mit 10% p.a. zu verzinsen. Eine Aufrechnung oder die Ausübung des Zurückbehaltungsrechts ist nur gegenüber unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen des Auftraggebers zulässig. Mahnspesen und die Kosten (auch außergerichtlicher) anwaltlicher Interventionen gehen zu Lasten des Auftraggebers.

3. Bis zur vollständigen Bezahlung des Honorars bleiben Nutzungsrechte für die gelieferten Bilder und ggf. Eigentumsrechte für sonstige Waren (z.B. Fotobuch, Karten, Alben etc.) beim Auftragnehmer.

4. Etwaige Rabatte jeglicher Form sind nicht übertragbar, auszahlbar oder kombinierbar.

5. Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen. Der Auftragnehmer behält den Vergütungs-Anspruch für bereits begonnene Arbeiten.

6. Für eine spontane Verlängerung der Aufnahmeproduktionen auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers, wird ein zusätzliches Honorar in der im Vertrag schriftlich vereinbarten Höhe für jede angefangene Verlängerungsstunde berechnet, der Verlängerungswunsch sollte möglichst
min. 1 Stunde vor dem ursprünglich vereinbarten Ende des Engagements geäußert und mit dem Auftragnehmer besprochen werden.

7. Verzögert sich die Durchführung des Auftrags aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat oder infolge höherer Gewalt wie z.B. Witterungseinflüssen, so kann der Auftragnehmer eine angemessene Erhöhung des Honorars um das vertraglich vereinbarte Verlängerungshonorar für jede angefangene Warte- bzw. Verlängerungsstunde verlangen. Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Auftraggebers kann er auch Schadenersatzansprüche geltend machen.

8. Tritt der Auftraggeber vor dem vereinbarten Termin vom Vertrag zurück, so sind bei Rücktritt bis 6 Monate vor dem vereinbarten Termin in jedem Fall 75% des vereinbarten Honorars als Ausfallhonorar an den Auftragnehmer zu zahlen, bei Absage innerhalb von 6 Monaten vor dem vereinbarten Termin ist das volle vereinbarte Honorar als Ausfallhonorar an den Auftraggeber zu zahlen.

Gesetzliche Rücktrittsrechte bleiben von dieser Regelung unberührt. Bereits geleistete Teilzahlungen / Anzahlungen werden bei Vertragsrücktritt oder Nichteinhaltung des Termins (z.B. kurzfristig abgesagte Hochzeit) in keinem Fall erstattet.

9. Kann die Veranstaltung / Hochzeit aufgrund von höherer Gewalt (z.B. Unfall, attestierte Krankheit der Auftraggeber oder deren nächsten Angehörigen (Eltern, Kinder), Naturkatastrophen o.ä.) nicht durchgeführt werden, verzichtet der Auftragnehmer in freiwilliger Kulanz ohne Rechtsgrund in der Regel auf das Einverlangen des vereinbarten Honorars.

In diesem Fall gilt die ursprüngliche Vereinbarung automatisch für einen festgelegten neuen Termin der Veranstaltung / Hochzeit. Der neue Termin ist in der Regel innerhalb von 30 Tagen nach Absage des ursprünglichen Termins neu zu vereinbaren.

10. Wird ein angefangener Auftrag aus vom Auftragnehmer nicht zu vertretenden Gründen nicht fertig gestellt, so steht diesem das volle Honorar zu. Als angefangen gilt ein Auftrag, wenn mit der vertraglich geschuldeten Leistung begonnen wurde, also in der Regel mit dem Eintreffen vor Ort bzw. der ersten Aufnahme.

IV. Reisekosten, sonstige Kosten

1. Übersteigt die An- und Abreise des Auftragnehmers den zuvor vereinbarten Umfang
oder wurde keine anders lautende schriftliche Vereinbarung getroffen oder ein Pauschal-/Inklusiv-Honorar vereinbart, werden folgende Reisekosten berechnet:

• je gefahrenem PKW-Kilometer ab 85259 Wiedenzhausen 0,30 €,
zzgl. je Stunde Fahrtzeit 35,- €.

Bei Anreise mit der Bahn oder dem Flugzeug, sowie bei erforderlicher Übernachtung werden die tatsächlich entstandenen Kosten oder Spesen (gegen Beleg) in Rechnung gestellt.

Der Auftraggeber hat keinen Anspruch auf die Wahl eines bestimmten Verkehrsmittels für die An- und Abreise oder Wahl eines bestimmten Hotels für die Übernachtung. Der Auftragnehmer wird die An- und Abreise und die Wahl des Hotels aber mit dem Auftraggeber vorab abstimmen.

V. Haftung

1. Gegen den Auftragnehmer gerichtete Schadenersatzansprüche aus Verzug, Unmöglichkeit der Leistung, Verletzung von gesetzlichen und / oder vertraglichen Neben- und Schutzpflichten bei Vertragsabschluss sind ausgeschlossen, soweit der Schaden nicht durch vorsätzliches Verhalten des Auftragnehmers oder seiner Erfüllungsgehilfen verursacht worden ist.

Die Organisation, Vergabe und Ausführung von Aufträgen geschieht mit sorgfältiger Planung.
Sollte jedoch aufgrund besonderer Umstände, wie z.B. plötzlicher Krankheit (auch von Familienangehörigen des Auftragnehmers/der Erfüllungsgehilfen), Verkehrsunfall, Umwelteinflüsse, Verkehrsstörungen etc. der Auftragnehmer/Erfüllungsgehilfen zu dem vereinbarten Fototermin nicht erscheinen können, wird keine Haftung für jegliche daraus resultierenden Schäden, Verluste oder Folgen übernommen.

Sollte es aufgrund höherer Gewalt zum Ausfall des Auftragnehmers kommen, bemüht sich dieser (soweit erwünscht) um einen Ersatzfotografen, der auf eigene Rechnung Leistungen erbringt. Eventuelle Mehrkosten des beauftragten Ersatzfotografen gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. Bereits geleistete Vorauszahlungen werden zurückerstattet, wenn der Auftragnehmer den Fototermin nicht wahrnehmen kann.

2. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die zur Ausführung des Auftrages gegebenenfalls erforderlichen Erfüllungsgehilfen mit größtmöglicher Sorgfalt auszusuchen.

Eine weitergehende Haftung für diese Erfüllungsgehilfen übernimmt dieser nicht.

3. Gehen Fotografien im Gefahrenbereich des Auftragnehmers trotz größter Sorgfalt unter, ohne dass dieser dies zu vertreten hat, so berührt dies den Honoraranspruch nicht.

4. Der Auftragnehmer haftet nicht für den Verlust von gespeicherten Daten und digitalen Daten.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, für die gewünschte Erstellung von Material wie Fotobüchern etc. Fremdlabore, Fotobuchhersteller etc. zu beauftragen. Über den Materialwert hinausgehender Schadensersatz ist ausgeschlossen.

5. Der Auftragnehmer haftet nicht für Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit der Bilder.

6. Zusendung und Rücksendung von Material (Filme, Bilder, Bücher etc.) erfolgen auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers. Sollte eine Rücksendung den Auftraggeber nicht erreichen, so kann der Auftragnehmer hierfür nicht verantwortlich gemacht werden.

7. Beanstandungen, gleich welcher Art, sind innerhalb von 14 Tagen nach Übergabe der Bilder bzw. des Werkes schriftlich beim Auftragnehmer einzureichen. Danach gelten die Bilder oder Werke als vertragsgemäß und mängelfrei abgenommen.

8. Bei Reproduktionen, Nachbestellungen und Vergrößerungen können sich Farbdifferenzen gegenüber der Vorlage oder den Erstbildern ergeben.

Farbdifferenzen können auch bei Bildabzügen und Drucken jeder Art auftreten, die aus einer digitalen Datei erstellt wurden. Dies ist kein Fehler des Werkes und eine Reklamation ist hierdurch nicht berechtigt.

9. Liefertermine für Bilder sind nur dann verbindlich, wenn sie schriftlich vom Auftragnehmer bestätigt worden sind. Der Auftragnehmer haftet bei Fristüberschreitung nur bei Vorsatz.

VI. Nebenpflichten

Der Auftraggeber versichert, dass er an allen, dem Auftragnehmer übergebenen Vorlagen das Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht, sowie bei Personenbildnissen die Einwilligung der abgebildeten Persönlichkeiten zur Veröffentlichung, Vervielfältigung und Verbreitung besitzt. Ersatzansprüche Dritter, die auf Verletzung dieser Rechte beruhen, trägt der Auftraggeber.

VII. Datenschutz

Zum Geschäftsverkehr erforderliche personenbezogene Daten des Auftraggebers können gespeichert werden. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.

VIII. Schlussbestimmungen

1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland, auch bei Lieferungen und Veröffentlichungen im Ausland. Für alle nicht in diesen AGB geregelte Punkte, tritt die entsprechend anwendbare gesetzliche Regelung in Kraft. Der Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers.

2. Nebenabreden zum Vertrag oder zu diesen AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

3. Die etwaige Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.

Diese AGB gelten ab dem 01.01.2015. Alle früheren AGB verlieren Ihre Gültigkeit.

AGB

I. Allgemeines
1. Der Auftragnehmer erbringt Leistungen im Bereich Fotografie. Der Auftragnehmer erbringt alle Lieferungen und Leistungen ausschließlich auf der Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese sind Bestandteil der jeweils mit dem Kunden abgeschlossenen Verträge für Dienstleistungen.

2. Etwaige Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil.

3. Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass Bilder stets dem künstlerischen Gestaltungsspielraum des Auftragnehmers unterliegen. Reklamationen und / oder Mängelrügen hinsichtlich des vom Auftragnehmer ausgeübten künstlerischen Gestaltungsspielraums, des Aufnahmeortes und der verwendeten optischen und technischen Mittel der Fotografie sind ausgeschlossen.
Motivgestaltung kann nur dann Gegenstand von Mängelrügen sein, wenn ein detailliertes Briefing oder Layout in schriftlicher Form vorhanden war, ist dies nicht der Fall, ist der Auftragnehmer in der Motivgestaltung frei.

Nachträgliche Änderungswünsche des Auftraggebers bedürfen einer gesonderten Vereinbarung und Beauftragung und sind gesondert zu vergüten.

4. Während des Fotoshootings dürfen andere Personen oder Mitbewerber nicht gleichzeitig fotografieren.

5. Der Auftragnehmer wählt die Bilder aus, die dem Auftraggeber zur Abnahme vorgelegt werden.

6. Dem Auftragnehmer und seinen Erfüllungsgehilfen sind ggf. angemessene Pausen inkl. angemessener Verpflegung zu gewähren.

7. Der Auftragnehmer verpflichtet sich nicht zur dauerhaften Archivierung des Bildmaterials, sofern nicht ausdrücklich abweichende Regelungen schriftlich vereinbart werden. Originaldateien, wie RAW-Dateien, verbleiben beim Auftragnehmer. Eine Herausgabe an den Auftraggeber erfolgt nur bei gesonderter schriftlicher Vereinbarung, in der Regel gegen zusätzliche Vergütung.

II. Urheberrechte, Nutzungsrechte, Eigenwerbung

1. Dem Auftragnehmer steht das Urheberrecht an den Bildern nach Maßgabe des gesetzlichen Urheberrechts zu.

2. Der Auftraggeber/das Brautpaar erwirbt an den Bildern nur Nutzungsrechte für den nichtkommerziellen Gebrauch. Das Recht der Vervielfältigung und der Weitergabe an Dritte wird für nichtkommerzielle Zwecke eingeräumt. Eine kommerzielle Nutzung, auch durch Dritte/andere Gäste der Veranstaltung/Hochzeit, ist nicht gestattet und erfordert in jedem Fall eine schriftliche Zustimmung des Auftragnehmers/Fotografs.
Eigentumsrechte werden nicht übertragen. Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung des Honorars an den Auftraggeber über.

3. Der Auftragnehmer/Fotograf kann die Bilder des Auftraggebers und ggf. weiterer Personen / Szenen im Rahmen seiner Eigenwerbung und publizistisch zur Illustration verwenden (z.B. für Ausstellungen, Messen, Homepage, Blog, Fachmagazine für Fotografie oder Hochzeiten, Wettbewerbe etc.).

III. Honorare

1. Das Honorar für den Auftrag entspricht der unter Gesamtbetrag im Vertrag aufgeführten Summe.

Sollte vertraglich keine andere Vereinbarung getroffen werden, gelten die folgenden Zahlungsmodalitäten als vereinbart:

Mit der Unterzeichnung des Vertrages wird eine Teilzahlung i.H. v. 50% des Gesamtbetrags bis spätestens 30 Tage vor Auftragsdatum in bar oder per Überweisung fällig.

Das vereinbarte Rest-Honorar des Auftragnehmers ist mit Übergabe der Bilder fällig und sofort zahlbar.

Der Auftraggeber erklärt sich damit einverstanden, Rechnungen ggfs. auch per E-Mail zu erhalten, in diesem Fall entfällt der Postversand.

2. Nach einer Mahnung kommt der Auftraggeber in Verzug. Nach Eintritt des Verzugs ist das Honorar mit 10% p.a. zu verzinsen. Eine Aufrechnung oder die Ausübung des Zurückbehaltungsrechts ist nur gegenüber unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen des Auftraggebers zulässig. Mahnspesen und die Kosten (auch außergerichtlicher) anwaltlicher Interventionen gehen zu Lasten des Auftraggebers.

3. Bis zur vollständigen Bezahlung des Honorars bleiben Nutzungsrechte für die gelieferten Bilder und ggf. Eigentumsrechte für sonstige Waren (z.B. Fotobuch, Karten, Alben etc.) beim Auftragnehmer.

4. Etwaige Rabatte jeglicher Form sind nicht übertragbar, auszahlbar oder kombinierbar.

5. Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen. Der Auftragnehmer behält den Vergütungs-Anspruch für bereits begonnene Arbeiten.

6. Für eine spontane Verlängerung der Aufnahmeproduktionen auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers, wird ein zusätzliches Honorar in der im Vertrag schriftlich vereinbarten Höhe für jede angefangene Verlängerungsstunde berechnet, der Verlängerungswunsch sollte möglichst
min. 1 Stunde vor dem ursprünglich vereinbarten Ende des Engagements geäußert und mit dem Auftragnehmer besprochen werden.

7. Verzögert sich die Durchführung des Auftrags aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat oder infolge höherer Gewalt wie z.B. Witterungseinflüssen, so kann der Auftragnehmer eine angemessene Erhöhung des Honorars um das vertraglich vereinbarte Verlängerungshonorar für jede angefangene Warte- bzw. Verlängerungsstunde verlangen. Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Auftraggebers kann er auch Schadenersatzansprüche geltend machen.

8. Tritt der Auftraggeber vor dem vereinbarten Termin vom Vertrag zurück, so sind bei Rücktritt bis 6 Monate vor dem vereinbarten Termin in jedem Fall 75% des vereinbarten Honorars als Ausfallhonorar an den Auftragnehmer zu zahlen, bei Absage innerhalb von 6 Monaten vor dem vereinbarten Termin ist das volle vereinbarte Honorar als Ausfallhonorar an den Auftraggeber zu zahlen.

Gesetzliche Rücktrittsrechte bleiben von dieser Regelung unberührt. Bereits geleistete Teilzahlungen / Anzahlungen werden bei Vertragsrücktritt oder Nichteinhaltung des Termins (z.B. kurzfristig abgesagte Hochzeit) in keinem Fall erstattet.

9. Kann das Fotoshooting aufgrund von höherer Gewalt (z.B. Unfall, attestierte Krankheit der Auftraggeber oder deren nächsten Angehörigen (Eltern, Kinder), Naturkatastrophen o.ä.) nicht durchgeführt werden, verzichtet der Auftragnehmer in freiwilliger Kulanz ohne Rechtsgrund in der Regel auf das Einverlangen des vereinbarten Honorars.

In diesem Fall gilt die ursprüngliche Vereinbarung automatisch für einen festgelegten neuen Termin des Shootings. Der neue Termin ist in der Regel innerhalb von 30 Tagen nach Absage des ursprünglichen Termins neu zu vereinbaren.

10. Wird ein angefangener Auftrag aus vom Auftragnehmer nicht zu vertretenden Gründen nicht fertig gestellt, so steht diesem das volle Honorar zu. Als angefangen gilt ein Auftrag, wenn mit der vertraglich geschuldeten Leistung begonnen wurde, also in der Regel mit dem Eintreffen vor Ort bzw. der ersten Aufnahme.

IV. Reisekosten, sonstige Kosten

1. Übersteigt die An- und Abreise des Auftragnehmers den zuvor vereinbarten Umfang
oder wurde keine anders lautende schriftliche Vereinbarung getroffen oder ein Pauschal-/Inklusiv-Honorar vereinbart, werden folgende Reisekosten berechnet:

• je gefahrenem PKW-Kilometer ab 85259 Wiedenzhausen 0,30 €,
zzgl. je Stunde Fahrtzeit 35,- €.

Bei Anreise mit der Bahn oder dem Flugzeug, sowie bei erforderlicher Übernachtung werden die tatsächlich entstandenen Kosten oder Spesen (gegen Beleg) in Rechnung gestellt.

Der Auftraggeber hat keinen Anspruch auf die Wahl eines bestimmten Verkehrsmittels für die An- und Abreise oder Wahl eines bestimmten Hotels für die Übernachtung. Der Auftragnehmer wird die An- und Abreise und die Wahl des Hotels aber mit dem Auftraggeber vorab abstimmen.

V. Haftung

1. Gegen den Auftragnehmer gerichtete Schadenersatzansprüche aus Verzug, Unmöglichkeit der Leistung, Verletzung von gesetzlichen und / oder vertraglichen Neben- und Schutzpflichten bei Vertragsabschluss sind ausgeschlossen, soweit der Schaden nicht durch vorsätzliches Verhalten des Auftragnehmers oder seiner Erfüllungsgehilfen verursacht worden ist.

Die Organisation, Vergabe und Ausführung von Aufträgen geschieht mit sorgfältiger Planung.
Sollte jedoch aufgrund besonderer Umstände, wie z.B. plötzlicher Krankheit (auch von Familienangehörigen des Auftragnehmers/der Erfüllungsgehilfen), Verkehrsunfall, Umwelteinflüsse, Verkehrsstörungen etc. der Auftragnehmer/Erfüllungsgehilfen zu dem vereinbarten Fototermin nicht erscheinen können, wird keine Haftung für jegliche daraus resultierenden Schäden, Verluste oder Folgen übernommen.

Sollte es aufgrund höherer Gewalt zum Ausfall des Auftragnehmers kommen, bemüht sich dieser (soweit erwünscht) um einen Ersatzfotografen, der auf eigene Rechnung Leistungen erbringt. Eventuelle Mehrkosten des beauftragten Ersatzfotografen gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. Bereits geleistete Vorauszahlungen werden zurückerstattet, wenn der Auftragnehmer den Fototermin nicht wahrnehmen kann.

2. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die zur Ausführung des Auftrages gegebenenfalls erforderlichen Erfüllungsgehilfen mit größtmöglicher Sorgfalt auszusuchen.

Eine weitergehende Haftung für diese Erfüllungsgehilfen übernimmt dieser nicht.

3. Gehen Fotografien im Gefahrenbereich des Auftragnehmers trotz größter Sorgfalt unter, ohne dass dieser dies zu vertreten hat, so berührt dies den Honoraranspruch nicht.

4. Der Auftragnehmer haftet nicht für den Verlust von gespeicherten Daten und digitalen Daten.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, für die gewünschte Erstellung von Material wie Fotobüchern etc. Fremdlabore, Fotobuchhersteller etc. zu beauftragen. Über den Materialwert hinausgehender Schadensersatz ist ausgeschlossen.

5. Der Auftragnehmer haftet nicht für Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit der Bilder.

6. Zusendung und Rücksendung von Material (Filme, Bilder, Bücher etc.) erfolgen auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers. Sollte eine Rücksendung den Auftraggeber nicht erreichen, so kann der Auftragnehmer hierfür nicht verantwortlich gemacht werden.

7. Beanstandungen, gleich welcher Art, sind innerhalb von 14 Tagen nach Übergabe der Bilder bzw. des Werkes schriftlich beim Auftragnehmer einzureichen. Danach gelten die Bilder oder Werke als vertragsgemäß und mängelfrei abgenommen.

8. Bei Reproduktionen, Nachbestellungen und Vergrößerungen können sich Farbdifferenzen gegenüber der Vorlage oder den Erstbildern ergeben.

Farbdifferenzen können auch bei Bildabzügen und Drucken jeder Art auftreten, die aus einer digitalen Datei erstellt wurden. Dies ist kein Fehler des Werkes und eine Reklamation ist hierdurch nicht berechtigt.

9. Liefertermine für Bilder sind nur dann verbindlich, wenn sie schriftlich vom Auftragnehmer bestätigt worden sind. Der Auftragnehmer haftet bei Fristüberschreitung nur bei Vorsatz.

VI. Nebenpflichten

Der Auftraggeber versichert, dass er an allen, dem Auftragnehmer übergebenen Vorlagen das Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht, sowie bei Personenbildnissen die Einwilligung der abgebildeten Persönlichkeiten zur Veröffentlichung, Vervielfältigung und Verbreitung besitzt. Ersatzansprüche Dritter, die auf Verletzung dieser Rechte beruhen, trägt der Auftraggeber.

VII. Datenschutz

Zum Geschäftsverkehr erforderliche personenbezogene Daten des Auftraggebers können gespeichert werden. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.

VIII. Schlussbestimmungen

1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland, auch bei Lieferungen und Veröffentlichungen im Ausland. Für alle nicht in diesen AGB geregelte Punkte, tritt die entsprechend anwendbare gesetzliche Regelung in Kraft. Der Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers.

2. Nebenabreden zum Vertrag oder zu diesen AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

3. Die etwaige Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.

Diese AGB gelten ab dem 01.01.2015. Alle früheren AGB verlieren Ihre Gültigkeit.